Wer oder was ist Ihr Kindheitsidol?
Mit dieser Frage wurde ich kürzlich bei einer Fortbildung konfrontiert. Die nächste Frage war, wofür dieses Idol für mich steht und was das mit mir zu tun habe? Klar, Anteile dessen habe auch ich verinnerlicht.
Bei der Folgefrage "Was habe ich mir dadurch möglicherweise bislang wenig erlaubt und welches Entwicklungspotential liegt darin?" wurde ich nachdenklich. Würde ich die bislang unterbelichteten Aspekte mehr leben, wäre ich dann eigentlich noch ICH und authentisch? Oder wäre ich im Gegenteil sogar noch glaubwürdiger und athentischer?
Zu Authentizität Gedanken im Video – bitte „externe Inhalte dieser Nachricht anzeigen“ aktivieren.
Authentizität gilt als erstrebenswerte Eigenschaft. Sie ist eine Ausdrucksform sozialer Beziehungen und wird durch andere zugeschrieben. Die Frage ist, ob jemand „echt“ wirkt, sich also in Übereinstimmung mit den inneren Überzeugungen zu verhalten scheint.
Wenn Sie im Coaching Belastungen oder Spannungen bearbeiten, kommen Sie meist zu neuen Prioritätensetzungen oder Verhaltensweisen, die mal besser und mal schlechter in der Außenwelt ankommen. Womöglich fühlen Sie sich selbst im "anders Verhalten" zunächst unauthentisch. Falls Sie allerdings mit der Wirkung Ihres neuen Verhaltens zufrieden sind, freuen Sie sich sicherlich darüber, entwicklungsfähig und vielfältig sein zu können!
Wenn Sie Lust haben, Ihre Gedanken oder Fragen mit mir zu teilen, freue ich mich auf Ihre Nachricht an
kontakt@karin-leven.de
[ weniger lesen ]
Neulich fragte ich mich selber, ob ich angesichts der aktuellen politischen Situation pessimistischer sein sollte. Denn ich habe keine Ahnung, inwiefern sich die Dinge im Sinne meiner Werte von Toleranz, Diversität, Gerechtigkeit und Demokratie entwickeln.
Wenn ich zeitweilig in Zustände von Fassungslosigkeit, Ohnmacht oder Empörung verfalle, schwächen diese Gefühle mich und meine Wirkkraft als Coach und als Privatmensch enorm. Gelingt es mir dann, mich über Selbstregulation wieder mit meiner Zuversicht zu verbinden, bin ich mutiger im Experimentieren, versöhnlicher in Kontakten und stärker im Handeln.
Hier ein paar Gedanken im Video, dazu bitte „Externe Inhalte dieser Nachricht anzeigen“ aktivieren:
„Und nun?“ Diese Frage ist meist Teil eines Coachinganliegens. Wir alle kennen Situationen der Festgefahrenheit, des Dilemmas, der Angst, der Sackgasse. Manchmal zeigen sich schnell Optionen für das Handeln. Manchmal allerdings scheint es vor allem um ein „Sein in der Ratlosigkeit“ zu gehen.
Coaching ist ein unterstützender Raum, um auch in Phasen dieses Nicht-Wissens gesund und widerstandsfähig zu bleiben.
Manchmal lohnt es sich, die Ratlosigkeit genauer zu beforschen: Worauf bezieht sie sich? Gibt es Ziele oder Überzeugungen, die möglicherweise nicht mehr stimmen? Welche Ängste sind damit verbunden? Wie real sind diese Ängste für die Gegenwart und wie lässt sich das Nervensystem so regulieren, dass die Ängste nicht handlungsleitend werden? So wie im Nebel beim Fahren auf Sicht, geht es beim „Sein in der Ratlosigkeit“ manchmal um bewusste Aufmerksamkeitslenkung auf das Hier und Jetzt: Welches sind am heutigen Tag meine verbindenden, positiven und sinnstiftenden Momente?
Wenn Sie Lust haben, Ihre Gedanken oder Fragen mit mir zu teilen, freue ich mich auf Ihre Nachricht an
kontakt@karin-leven.de
[ weniger lesen ]
Wann bin ich eigentlich authentisch?
Juli 2025
Resilient in der Ratlosigkeit
März 2025
Verbindung über das Zuhören
Dezember 2024
Der Ver-Lern-Kreislauf
Oktober 2024
Gruppe als Lernraum
August 2024
Allein und zusammen
Dezember 2023
Wem gehört der Konflikt?
Oktober 2023
Das Vakuum nach dem Stress
April 2023
Willkommen Paradox
Oktober 2022
Die Kunst des Beendens
März 2022
Kontaktdaten:
Dipl.-Ing. Karin Leven, M.A.
Beraterhaus im Kastanienhof
Kastanienallee 40, 38104 Braunschweig
Wegbeschreibung: So finden Sie mich
Fon: 05 31 - 61 51 53 79
Mobil: 01 78 - 300 37 62
kontakt@karin-leven.de
Newsletter: